VERPACKUNGSMATERIAL UND SCHUTZ

Verpackungsmaterial und Schutz​

 

Beim Kauf eines neuen Spiels kann man nie genau vorhersagen, was sich im inneren des Kartons befindet. Damit meinen wir jetzt nicht die Spiel relevanten Inhalte, diese stehen immerhin auf der Karton-Rückseite drauf. Nein, wir möchten uns auf dieser Seite um die Organisation der Spielinhalte im Karton beschäftigen.

Die Möglichkeiten reichen von: ein einfacher Karton ohne jegliches Interieur, sodass die Inhalte unsortiert reingelegt werden, über im Umfang enthaltene Tüten und ähnliches für Figuren und andere Utensilien, bis hin zu Plastikeinsätzen, mit denen sich alle Inhalte sauber verstauen lassen.

Ist man mit den Organisationsmöglichkeiten unzufrieden, möchten wir euch hier ein paar einfache Methoden vorstellen, wie man Ordnung in das größte Chaos bringen kann.

Aufbewahrung

Zu Beginn möchten wir kurz was zum Thema "Aufbewahrung" von Brettspielen schreiben. Ein Großteil von euch wird ein Brettspiel als etwas betrachten, was man regelmäßig zum Spielen verwendet. Auch wir sehen Brettspiele so. Wir sind keine Sammler, die die Spiele möglichst nicht anrühren, damit sie nicht verschleißen. Aber wir sind Liebhaber. Das bedeutet, dass wir den Verschleiß so gering wie möglich halten wollen. Unschöne Macken im Karton, Eselsohren in der Anleitung oder ein abgeknickter Arm bei einer Spielfigur, das lässt sich definitiv vermeiden. 

Es versteht sich wahrscheinlich von selbst, dass die Spiele trocken und am besten nicht in der prallen Sonne gelagert werden sollten. Nässe und Sonnenlicht sind nicht so richtig gut für die empfindlichen Spiele-Teile.

Ist die eigene Brettspielsammlung schon etwas umfangreicher, stellt sich die Frage: wohin mit den guten Schätzen? Im Keller oder auf den Dachboden wo man sie nicht sehen kann? Natürlich viel zu schade. Unsere Spiele lagern in offenen Regalen, ein wenig wie bei Tetris gestapelt, damit der Platz möglichst effizient genutzt werden kann. Alle Spiele bei uns werden liegend gelagert. Theoretisch spricht nichts gegen eine hochkante Lagerung der Spiele, aber das bringt den Nachteil mit sich, dass die Gegenstände in der Box durcheinander gewirbelt werden können.

Ein geschlossener Schrank schützt zusätzlich noch vor Staub auf den Kartons, hat nur wieder leider den Nachteil, dass man die Spiele nicht sehen kann (es sei denn, man verwendet Glas-Türen). 

Ihr seht, dass die Möglichkeiten sehr groß sind und wir verzichten bewusst an dieser Stelle auf irgendwelche Empfehlungen. Jeder muss seinen eigenen Stil finden und bedingt durch den Wohnraum, sind alle Situationen unterschiedlich.

Wenn dann doch mal Spiele in den Keller oder auf den Dachboden wandern müssen, dann nehmt am besten gute Umzugskartons oder Aufbewahrungsboxen. So sind die Sachen geschützt verstaut - wer weiß, wann man sie wieder benutzen möchte :-)

Tüten

Als nächstes machen wir mit Verpackungen für Spielfiguren, Karten, Würfel oder Marker weiter. Damit diese nicht lose im Karton umher fliegen empfehlen wir euch Tüten zu verwenden. Die günstigste Variante sind Plastiktüten mit Druckverschluss*.

Es macht grundsätzlich keinen Unterschied, was für eine Tüte man verwendet. Ihr habt welche zu Hause? Super, dann nehmt einfach diese. 

Alternativ haben wir euch noch welche von Amazon verlinkt. Diese sind kostengünstig und erfüllen ihren Zweck, wie sie es sollen.

Unser Tipp ist allerdings nicht die Verwendung von Tüten mit einem Druckverschluss, sondern von Tüten mit einem Zipper*. Diese lassen sich schneller öffnen und schließen und sind unserer Erfahrung nach auch etwas dicker und beständiger. Diese kann man ganz klassisch als Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss im Supermarkt besorgen, oder natürlich auch im Internet.

An dieser Stelle möchten wir aber dennoch auch ermutigen, sich nach alternativen Möglichkeiten für Plastik umzuschauen. Es gibt beispielsweise auch Papiertüten oder kleine Säcke aus Jute-Stoff*, die frei von Plastik sind. Der Nachteil dabei ist, dass diese nicht durchsichtig und etwas teurer in der Anschaffung sind. Wir möchten diese Alternativen hier mit aufführen, entscheiden kann und soll das natürlich jeder individuell. 

Für alle Tüten und Beutel aber nochmal der Hinweis: schaut vorher unbedingt bei eurem Spiel nach, welche Größe an Tüten ihr benötigt. 

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Gefrierbeutel II.jpg
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Transport

Weiter geht's mit dem Transport von Brettspielen von A nach B. Egal ob zu Freunden, zur Spielemesse oder zum Brettspielabend. Die Anlässe um Spiele zu transportieren können durchaus zahlreich sein. 

Hier gibt es vom Jutebeutel* über IKEA-Tragetasche bis hin zur großen Einkaufstasche* verschiedenste Möglichkeiten. Sie alle erfüllen ihren Zweck, bieten aber lediglich Schutz vor Kratzern durch äußere Umstände (was schon mal besser ist als gar nichts).

Ein super Tipp ist die Verwendung einer Cajon-Tasche. Nur für diejenigen, die es interessiert: ein Cajon ist ein Musikinstrument, welches wie eine große Holzbox aussieht. 

Diese Taschen bieten also viel Platz für Spiele, sind extra gepolstert (da ja normalerweise ein Musikinstrument geschützt werden soll) und lassen sich super gut tragen. Viele Hersteller bieten Varianten mit Tragegriff und Schultergurt an. Somit auch perfekt, wenn man mal mit Bus, Bahn oder zu Fuß unterwegs ist.

Die Tasche von Sela* lässt sich sogar als Rucksack auf dem Rücken tragen.

Die Variante von Steinbach* (hier mit Schultergurt abgebildet) ist hingegen deutlich dicker gepolstert. 

Brettspiel Tasche II.jpg
Brettspiel Tasche.jpg

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